30 häufig gestellte Fragen von Tourist*innen im 7. Bezirk – Teil 1

30 häufig gestellte Fragen von Touristen, die einen Städtetrip nach Wien planen. Foto: © Veronika Fischer

Welches Hotel soll ich für meinen Wien-Urlaub buchen? Wo kann man in 1070 Wien gut frühstücken? Was ist ein Schanigarten? Und was sollte man in Wien unbedingt essen? Wir haben 30 häufig gestellte Fragen von Wien-Tourist*innen aufgegriffen und beantworten sie in einem zweiteiligen Blogpost.

Schlafen & Ankommen

1. Ich komme zum ersten Mal nach Wien. Warum ist der 7. Bezirk (Neubau) der perfekte Ausgangspunkt?

Der 7. Bezirk schafft ein Kunststück: Er ist mittendrin und doch ein wenig abseits. Zu Fuß erreicht man beliebte Tourist*innen-Hotspots wie das MuseumsQuartier, die Sehenswürdigkeiten in der Inneren Stadt, den Naschmarkt und das Haus des Meeres. Darüber hinaus ist man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut angebunden, um das Schloss und den Tiergarten Schönbrunn zu besuchen oder zur Donauinsel zu fahren.

Und schließlich ist man im 7. Bezirk umgeben von einzigartigen Shops und abwechslungsreicher Gastronomie für Frühstück, Mittag, Abendessen und alles dazwischen. Der siebte Bezirk ist ein Geheimtipp für alle, die Slow Fashion, kleine Labels, smartes Produktdesign, Einzigartiges aus aller Welt, bewussten Konsum, ausgeklügelte Concept Stores und Nachhaltigkeit lieben. Hier treffen alteingesessene Traditionsbetriebe mit erfrischend neuen Ideen in einer lebendigen Mischung zusammen, die es sonst nirgendwo gibt.

2. Wo übernachte ich im Siebten – und warum ist das sowieso die beste Entscheidung der ganzen Reise?

Schon die Wahl der Unterkunft sagt viel über eine Reise aus – und wer im Siebten nächtigt, hat offensichtlich ein gutes Gespür. Zwei sehr unterschiedliche Häuser, die beide auf ihre Art das Richtige für euch sein könnten:

Das Boutique Hotel Kugel liegt mitten in der verkehrsberuhigten Begegnungszone Neubaugasse Ecke Siebensterngasse, umgeben von kleinen Läden und Lokalen. Wer hier aufwacht, ist sofort mittendrin im Grätzl. Jedes der 24 Zimmer ist individuell eingerichtet – vom Romantik-Zimmer mit Himmelbett über das üppige Asia-Zimmer, das praktische Economy-Zimmer bis hin zur Junior Suite. Das familiäre Team kennt Wien und seine Menschen bestens und gibt euch gerne Tipps zu den besten Plätzen. Zum Frühstück gibt es ausgesuchte regionale Produkte.

Mache Urlaub in Wien und übernachte im Hotel Kugel in der Siebensterngasse 43, 1070 Wien, um die Stadt fußläufig zu erkunden.
In dem historischen Gründerzeithaus, in dem sich das Boutique Hotel Kugel befindet, nächtigen die Gäste in einem der 25 liebevoll eingerichteten Zimmer. Foto: bereitgestellt

Wer mit dem Zug am Westbahnhof ankommt oder ein Event in der Wiener Stadthalle besucht (hier fanden 2015 und 2026 der Eurovision Song Contest statt, aber auch große Konzerte einzelner Künstler*innen finden hier laufend statt), ist mit dem ARCOTEL Wimberger am Neubaugürtel 34–36, 1070 Wien, gut beraten. Die Geschichte des Hauses reicht bis ins Jahr 1871 zurück, als es anlässlich der Weltausstellung (1873) errichtet wurde. Das Hotel bietet 225 Zimmer und Suiten, einen geräumigen Veranstaltungsbereich für Meetings und Events. Für Genussmomente vom Frühstück bis zum Abendessen ist im Handwerk Restaurant gesorgt.

Zwei Häuser, zwei Charaktere – aber beide mittendrin im besten Bezirk der Stadt.

Wer privat – bei Freund*innen, Familie oder Bekannten im 7. Bezirk unterkommt – hat ohne es zu wissen den Jackpot geknackt. Wien vom 7. Bezirk aus zu erkunden ist einfach eine brillante Idee.

3. Ich bin gerade erst angekommen und brauche erst mal einen Kaffee. Wo soll ich hin?

Wo es wunderbaren Kaffee gibt, verraten wir im Beitrag Sonne, Kunst und Kaffee im 7. Bezirk. Vom Espresso über die Wiener Melange bis hin zum experimentellen Kaffee-Drink gibt es hier alles, was das koffeinierte Herz begehrt.

Essen & Trinken

4. Wo frühstücke ich im Siebten – und was muss ich unbedingt bestellen?

In den beiden von uns vorgeschlagenen Hotels lässt sich das Frühstück vor Ort buchen – und in beiden Fällen können wir das sehr empfehlen.

Falls der Tag von woanders aus begonnen wird, ist das typisch Wienerische Frühstück mit Semmel und anderem Gebäck, Butter, Marmelade, Käse und Schinken bei froemmel’s conditorei café catering zu empfehlen. froemmel’s conditorei café catering, Zieglergasse 70, 1070 Wien.

Frühstück bei froemmel's conditorei café catering in der Zieglergasse 70, 1070 Wien. Foto: © Michaela Krauss-Boneau
Frühstück bei froemmel’s conditorei café catering in der Zieglergasse 70, 1070 Wien. Foto: © Michaela Krauss-Boneau

Etwas weiter östlich, im Siebensternviertel, kann man den Tag gut in der Microrösterei und Croissanterie P’AM beginnen. P’AM, Kirchengasse 17, 1070 Wien.

Ein guter Kaffee am Morgen vertreibt Müdigkeit und Sorgen – das weiß man auch in der J. Hornig Kaffeebar, wo man sich einen herrlichen Koffeinkick bestellen kann. J. Hornig Kaffeebar, Siebensterngasse 29 Ecke Kirchengasse, 1070 Wien.

Ab 10 Uhr gibt es im Spazio Café Frühstück – süß, pikant, mit Ei, Waffeln oder genussvoll Frühstück und Mittagessen ineinander übergehen lassen. Hier sollte man während des Wien-Urlaubs mindestens einmal gegessen haben. Spazio Café, Neubaugasse 48–50, 1070 Wien.

5. Was ist ein Schanigarten – und welcher ist im Siebten der schönste?

Ein Schanigarten ist ein (meist kleiner) Gastgarten, der dem dazugehörigen Lokal vorgelagert ist. Woher der Begriff Schanigarten kommt, haben wir für den Beitrag Mein Herz gehört dem Schani recherchiert. Darin finden im7ten-Leser*innen auch Tipps für Schanigärten im Bezirk. Die Siegerehrung, welcher „der schönste“ ist, dürfen Wien-Besucher*innen selbst für sich vornehmen.

Ein fabelhaftes, vielseitiges Gastronomieangebot und gemütliche Schanigärten oder zauberhafte, versteckte Gastgärten in Innenhöfen.

6. Wo esse ich auf die Schnelle, aber trotzdem gut und nicht touristisch?

Definitiv nicht touristisch, aber international kann man bei Leitenbauer Delikatessen genießen. Wie der Name schon verrät, gibt es feine Wurst- und Fleischspezialitäten, Champagner, Wein und mehr. Der Edel-Imbiss ist das Richtige für Genussmomente zwischendurch – snacken, ein Glaserl Wein trinken und leckere Souvenirs für die daheimgebliebenen Freund*innen kaufen. Leitenbauer Delikatessen, Neubaugasse 71, 1070 Wien.

Leitenbauer Delikatessen, Neubaugasse 71, 1070 Wien, bietet Feinkost vom Feinsten. Foto: © Hans Schubert
Leitenbauer Delikatessen, Neubaugasse 71, 1070 Wien, bietet Feinkost vom Feinsten. Foto: © Hans Schubert

7. Was ist ein „Beisl“ – und wie unterscheidet es sich vom Restaurant?

Das Beisl ist meist klein, oft familiär geführt, die Einrichtung hat charmante Patina und die Speisekarte ist überschaubar. Man sitzt eng, Tisch an Tisch, kennt irgendwann die Stammgäste, und die Kellner*innen duzen einen vielleicht nach dem zweiten Besuch. Es geht ums bodenständige Essen, ums Trinken, aber genauso ums gesellige Dasein. Klassische Hausmannskost und ein Viertel „G’Spritzter“ (Wein mit Sodawasser), vermischt mit ganz viel Lokalkolorit. Oft ist nur Barzahlung möglich.

Das Restaurant ist ein weiter gefasster Begriff – er kann alles sein, vom Haubenlokal bis zur Pizzeria. Aber im Wiener Sprachgefühl schwingt beim Wort „Restaurant“ etwas mehr Formalität mit: eine Reservierung wird empfohlen, die Speisekarte hat mehr Auswahl, vielleicht internationale Küche.

Der entscheidende Unterschied ist eigentlich: Im Beisl ist man Gast. Im Restaurant ist man Kund*in. Das klingt nach wenig – bedeutet aber viel.

8. Ich möchte typisch wienerisch essen. Was gehört auf den Teller?

Typisch für Wien sind natürlich das Wiener Schnitzel – klassischerweise vom Kalb, kann aber auch vom Schwein oder Huhn sein –, ein Apfelstrudel mit Schlagobers oder Vanillesauce, eine Rindssuppe mit Frittaten (in dünne Streifen geschnittene Pfannkuchen, die bei uns allerdings Palatschinken heißen) und eine Gulaschsuppe mit knusprig-frischem Gebäck oder Gulasch mit Semmelknödel.

Vieles, was heute als österreichisch oder wienerisch gilt, hat sich allerdings in der Habsburgermonarchie etabliert, als Österreich ein Vielvölkerstaat war. Einiges, was man heute als Ur-Wienerisch betrachtet, hat seine Wurzeln gar nicht in der Donaumetropole. Trotzdem: Schnitzel und Co gehören schon in einen Wien-Besuch eingeplant, auch wenn wir Wiener*innen das nicht auf unserem täglichen Speiseplan stehen haben.

9. Was steht denn auf eurem täglichen Speiseplan? Ich will essen, wie ein echter Wiener bzw. eine echte Wienerin.

Abwechslung! Die Auswahl im 7. Bezirk ist groß und international. Von Wiener Küche über mediterrane Gerichte und spanische Tapas bis hin zu vietnamesischen Leckerbissen, von Take-away bis Haubenküche. Vegan, vegetarisch, fischlastig oder mit Fleisch – es ist für alle etwas dabei.

Etwas ganz Typisches in Österreich sind Mittagskarten oder Mittagsmenüs. Je nach Lokal gibt es dabei zwei bis drei Hauptspeisen zur Wahl, manchmal in Kombination mit einem Beilagensalat, einer Suppe oder einem Dessert.

Ein heißer Tipp für ein Wiener Mittagessen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ist Radatz. In der Fleischerei gibt es von Montag bis Samstag ein Mittagsmenü. Radatz, Neubaugasse 7, 1070 Wien.

Montags bis freitags gibt es auch den im Siebten wohlbekannten Mittagstisch bei froemmel’s. Das familiengeführte Unternehmen tischt fünfmal die Woche Klassiker der heimischen Küche auf. Gekocht wird mit regionalen Zutaten. Hier schmeckt’s wie bei Mama. froemmel’s conditorei café catering, Zieglergasse 70, 1070 Wien.

10. Wo finde ich gutes Streetfood oder etwas für unterwegs?

Manchmal muss es schnell gehen, da ist ein Besuch im Take-away genau richtig. In der Pizzeria La Pausa kann man die Pizzaschnitte einfach mitnehmen. La Pausa, Neubaugasse 70, 1070 Wien.

La Pausa Pizza Popeye. Foto: bereitgestellt
La Pausa Pizza Popeye. Foto: bereitgestellt

Einen gesunden Snack, Obst, Gemüse, Sandwiches oder einen Nussmix zum Knabbern findet man im Lebensmittelgeschäft ums Eck. Billa, Neubaugasse 56, 1070 Wien.

Berliner Döner ist alles andere als ein Geheimtipp: Wiener*innen wissen, dass sie hier den Stoff bekommen, aus dem die Take-away-Träume gemacht sind: Gutes Essen zum guten Preis. Zu Stoßzeiten muss man mit Wartezeiten rechnen. Berliner Döner Wien, Zieglergasse 33A, 1070 Wien.

11. Gibt es im Siebten gute Optionen für Vegetarier*innen und Veganer*innen?

Ja, definitiv! Der 7. Bezirk gilt Wien-weit als Hotspot für das große vegane Angebot. Eine gute Übersicht bietet die Website der Veganen Gesellschaft Österreich. Detaillierter mit einzelnen Lokalen, Restaurants und Shops haben wir uns im Blogpost Vegan essen im 7. Bezirk – unsere liebsten Lokale am Neubau mit der veganen Vielfalt im 7. Bezirk beschäftigt.

Einkaufen & Entdecken

12. Wo kaufe ich im Siebten ein – abseits von Supermärkten und Ketten?

Lebensmittel findet ihr zum Beispiel auf den beiden Wochenmärkten im Bezirk. Mittwochs ist Markttag für „DER Neubaumarkt“ in der Lindengasse Ecke Neubaugasse, freitags findet der Lerchenfelder Bauernmarkt vor der Altlerchenfelder Kirche am Ceija-Stojka-Platz statt.

Mode, Accessoires, Vintage & Second Hand, Naturprodukte und Souvenirs bekommt man an ganz vielen Adressen im Bezirk. Das Angebot ist so bunt und vielfältig im 7. Bezirk, dass im7ten – IG der Kaufleute am Neubau einen eigenen Übersichtsplan herausgebracht hat: Der 7er Plan. Der praktische Faltplan liegt kostenlos in zahlreichen Shops und Lokalen auf und zeigt, wo es was gibt. Außerdem bietet unsere Entdecken-Seite einen guten Überblick.

13. Ich möchte ein Souvenir, das nicht aus einer Touristenfalle kommt. Wo werde ich fündig?

Geschenk- und Mitbringselideen haben wir von im7ten natürlich viele! Die große Frage ist: Wem soll damit eine Freude gemacht werden? Einem Kind? Einem Fan kulinarischer Genüsse? Einem Liebhaber von Naturprodukten aus Österreich? Einer architekturbegeisterten Person? Einer Vintage-Jägerin?

Auf unserer Entdecken-Seite stellen wir viele Unternehmen unserer im7ten-Familie vor, bei denen es Spannendes zu entdecken gibt. Durch einen Klick auf die oben angegebenen Kategorien könnt ihr die Suche auf die jeweilige Kategorie einschränken. Ein heißer Tipp ist auch unser Beitrag zum Thema Delikatessen, Spezialitäten und Schmankerl – purer Genuss von A bis Z am Neubau.

14. Gibt es im Siebten einen Markt, den ich besuchen sollte?

Ja, sogar drei!

Jeden Mittwoch von 11 bis 20 Uhr: DER Neubaumarkt in der Lindengasse Ecke Neubaugasse. „DER“ steht für Direktvermarktung, ehrlich Produziertes von regionalen Anbieter*innen.

Jeden Freitag von 9 bis 17 Uhr: Lerchenfelder Bauernmarkt am Ceija-Stojka-Platz

In der Vorweihnachtszeit gibt es am Lerchenfelder Bauernmarkt saisonale Besonderheiten. Foto: © Lukas Fuchs
Lerchenfelder Bauernmarkt: jeden Freitag am Ceija-Stojka-Platz. Foto: © Lukas Fuchs

Anlassmarkt: Der Flaniermarkt in der Neubaugasse findet seit 1983 zweimal im Jahr statt. An jeweils einem Freitag und Samstag im Frühling und im Herbst verwandelt sich die Begegnungszone Neubaugasse in eine Flaniermeile mit zahlreichen Ständen entlang der gesamten Neubaugasse. Es gibt Handgemachtes, Kunst, Schmuck und Accessoires, Trend-Pieces, Pflegeprodukte, Schnäppchen, Vintage-Schätze und mehr. Stärken kann man sich bei den Gastronomieständen und das musikalische und künstlerische Rahmenprogramm sorgt für ganz viel Flair. Wer das Glück hat, den Wien-Besuch genau an einem dieser beiden Wochenenden im Jahr gebucht zu haben, sollte unbedingt beim Flaniermarkt in der Neubaugasse vorbeischauen – es ist einer der größten Anlassmärkte in ganz Österreich.

15. Ich habe meine Urlaubslektüre schon ausgelesen. Wo finde ich gute Bücher?

Die Buchhandlung KRAL in der Neubaugasse ist immer einen Besuch wert! Hier findet man Lesestoff für den Urlaub und tolle Bildbände zu verschiedenen Themen, die sich natürlich auch als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen eignen. Ein gutes Buch ist eines der schönsten Souvenirs, die man mit nach Hause nehmen kann, finden wir.

Willkommen in der Buchhandlung KRAL in der Neubaugasse 29, 1070 Wien.
Willkommen in der Buchhandlung KRAL, Neubaugasse 29, 1070 Wien. Foto: © Michaela Krauss-Boneau

Wer sein ausgelesenes Buch nicht mehr im Koffer herumtragen möchte, kann ihm ein zweites Leben schenken: Im 7. Bezirk gibt es zwei offene Bücherschränke, in die man sein ausgelesenes Buch stellen oder sich auch ein Buch kostenlos mitnehmen darf. Eine kontaktlose Bücherverschenkbörse sozusagen.

Offener Bücherschrank 1: Westbahnstraße Ecke Zieglergasse

Offener Bücherschrank 2: Siebensterngasse 36 (vor dem Siebensternpark)

Offener Bücherschrank in der Westbahnstraße Ecke Zieglergasse. Foto: © Christian Steinbrenner
Offener Bücherschrank in der Westbahnstraße Ecke Zieglergasse. Foto: © Christian Steinbrenner

Weiter geht es mit den FAQs 16 bis 30

In Teil 2 des Beitrags zu 30 häufig gestellten Fragen geht es um die Themen „Orientierung & Alltagsleben“, „Spazieren & Erkunden“ und „Geschichte, Museen & Kultur“. Schaut rein!

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