All posts by Miriam Tsekas

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Die Germanistikstudentin liebt die Natur sowie die Kultur gleichermaßen. Ihr Bestreben, in der Kultur schöpferisch Fuß zu fassen und für eine breite Allgemeinheit tätig zu werden, hat sie in der Recherche am Volkstheater bereits verwirklicht. Was die Natur anbelangt, geht ihr aber weiterhin nichts über einen regennassen Sommertag oder schneebedeckte Berge. Derart minimalistisch und existenziell kann das Schreiben also sein und wer sich davon selbst ein besseres Bild machen möchte, liest am besten gleich auf www.im7ten.com nach ☺

Posted On Juni 22, 2015By Miriam TsekasIn Events

Boatpeople

Es ist das Jahr 2015 in welchem wir uns befinden und wir leben in Europa. Es geht uns gut. Doch nicht weit entfernt von uns werden Menschen vertrieben, verfolgt und getötet. Die Ursachen sind mannigfaltig, nicht nachvollziehbar. Es herrscht Krieg und Elend. Wir befinden uns noch immer im Jahr 2015. Die einzige Möglichkeit diesem Elend zu entkommen und der einzige Ausblick auf Überleben scheint die Flucht. So schnell wie möglich weg. Dorthin wo es besser ist. Dorthin wo keine Verfolgung und Lebensentzug droht. Eine Flucht in die Sicherheit. In dasRead More

Posted On Juni 19, 2015By Miriam TsekasIn Allgemein, Shops

Ganz nebenbei die Welt retten: Aus Alt mach Neu!

Basteln ist das Zauberwort. Im Laufe der Jahre fallen, egal in welcher Raum- und Wohnsituation, viele Dinge an, welche zu schade zum Wegschmeißen und doch nicht benutzbar sind. Und diese Dinge bevölkern Dachböden, sofern welche vorhanden sind, und Keller und Kästen. Alles quillt über, nichts wird mehr gefunden; und zu allem Überfluss hätte man eigentlich liebend gerne viel mehr Freiraum. Platz, um sich als Person ausbreiten, eigene Werke schaffen zu können. Doch sieht man sich nicht durch, durch das Chaos in den Räumen. Es wird Zeit, aufzuräumen! Der Frühjahrsputz hat schon stattgefunden,Read More

Posted On Juni 1, 2015By Miriam TsekasIn Anno dazumal

1945 in der Seidengasse.

Was haben Ingeborg Bachmann, die amerikanische Besatzungszone und die Seidengasse gemeinsam? Hier ist der österreichische Sender Rot-Weiß-Rot! Möge dieses Medium dazu beitragen, die Österreicher zu einem gut unterrichteten Volk zu machen. Mit diesen Worten eröffnete der US-amerikanische Generalmajor den Sender Rot-Weiß-Rot. Die Rundfunkanstalt begann am 6. Juni 1945 mit Ausstrahlungen über den von der US-amerikanischen Besatzungsmacht zunächst in Salzburg eingerichteten Sender. Die Amerikanische Zone umfasste Salzburg, dem südlich der Donau liegenden Oberösterreich, sowie auch Teile von Wien, unter anderem den 7. Wiener Gemeindebezirk Neubau. Nach einigen Monaten, nämlich im NovemberRead More
Der Kunstfrischmarkt Neubau: wie alles begann. In den 1990er Jahren kam ich im WUK zufällig an zwei Künstlern vorbei, welche in einer Art Fließbandarbeit Acrylzeichnungen herstellten, und für ungefähr 20 Schilling verkauften. Meine Frau und ich absolvierten zu dieser Zeit Kunststudien und hatten viele Aktzeichnungen zu fertigen. Ich fand es immer schon sehr schade, dass diesen Zeichnungen, welche oftmals viel Potenzial hatten, nur ein Leben in der Schublade bestimmt sein sollte. In mir wuchs der Gedanke, einen Raum für eben diese Werke zu schaffen. Zusätzlich empfand ich es auch als eine Bereicherung für Geschäftsleute,Read More

Posted On Mai 14, 2015By Miriam TsekasIn Anno dazumal

Anno dazumal im Schottenfeld.

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte unseres Grätzels im7ten. Das Schottenfeld, welches bis 1820 Oberneustift genannt wurde, hieß vor der Verbauung „außerhalb St. Ulrich auf den Schottenäckern“. Die frühesten Ansiedler des späteren Schottenfeld (seit 1777) waren Fuhrwerker, Milchmeier sowie Seidenweber. Der Beginn der österreichischen Seidenfabrikation liegt  jedoch erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Als Kaiser Josef II. seine Industriepolitik einleitete, nahm die Vorstadt von 1760 einen großen Aufschwung, da sie zum Mittelpunkt der österreichischen Industrie wurde. Josef II. wandte alles auf, um nicht nur das Fabrikswesen auf eineRead More

Posted On Mai 12, 2015By Miriam TsekasIn Geheimtipp

Musik macht Freude und verbindet.

Ich betrete das Gandharva Loka. Wie man es genau ausspricht, bin ich mir noch nicht im Klaren. Ich gehe einmal wieder von der So-wie-es-geschrieben-steht-Methode aus. Das Reich der himmlischen Musiker bedeutet der etwas anders klingende Geschäftsname, würde man diesen vom Sanskrit ins Deutsche übersetzen. Ich trete ein und finde ein Musikgeschäft der etwas anderen Art vor. Doch im Grunde genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte, nachdem ich den Namen las. Denn sobald man den Laden betritt, fällt sofort auf, dass es sich hierbei nicht um ein klassisches Geschäft mit einem großenRead More

Posted On Mai 7, 2015By Miriam TsekasIn Geheimtipp

Nebst dem Song Contest baumelt die Seele.

Sogar die Sekunden werden heruntergezählt. Wann ist er endlich wieder vorbei, der Song Contest? Dieses Jahr gibt es kein Entkommen. Auch alle Versuche, sich dem übergroßen Spektakel Song Contest zu entziehen, versagen kläglich, sobald man sich in die große Weltstadt Wien – zu welcher diese seit Conchita’s Sieg vor einem Jahr zu mutieren scheint – hinaus traut. Straßenbahnen, Busse, Taxis; alle nur erdenklichen freien Flächen werden beklebt und noch viel schlimmer, alle scheinen sich auf dieses Event zu freuen; oder machen mit bei der Rund-um-Show – Wir sind Song Contest. IchRead More

Posted On April 3, 2015By Miriam TsekasIn Anno dazumal, Übers Grätzel

Die Photomeile

Weshalb reihen sich gerade hier um die Westbahnstraße so viele Galerien, Fotoapparat- sowie Zubehörgeschäfte aneinander? Hat es damit zu tun, dass einst die Graphische Lehranstalt hier ihren Ursprung fand? Sind es die AbsolventInnen, welche sich hier sesshaft machten? Nicht ganz. Denn alles begann viel früher und mit einem Namen: Orator. Im Jahre 1846, noch lange vor dem ersten Weltkrieg, eröffnete die Firma Orator in der Westbahnstraße 23 ihr Geschäft. Zuerst einen Drogeriemarkt, welcher sich jedoch bereits in der zweiten Generation zu einem Photokamerageschäft umwandeln sollte. Der Boden hier war fruchtbarRead More

Posted On März 26, 2015By Miriam TsekasIn Geheimtipp, Shops

Die wunderbare Geschichte der kleinen Olive

Tantissimi anni fa c’era una oliva che voleva viaggiare per conoscere il mondo. […] Und das ist ihr gelungen, der kleinen Olive, welche die Welt erkunden wollte. Nicht nur sie hat sich die Welt angeschaut. Sie hat sich so vorteilhaft präsentiert, dass ihr nun fast niemand mehr widerstehen kann. In welcher Form sie sich auch zeigt. Sie wird geschätzt, ja sogar lobgepriesen, so beliebt ist sie. Und doch muss sie sich immer wieder behaupten. Behaupten neben den andern, denen die Darbietung nicht als das Wichtigste erscheint. Sondern nur der Schein.Read More

Posted On März 23, 2015By Miriam TsekasIn Allgemein, Geheimtipp

Thesen um Prothesen. Willkommen bei Ottobock!

Mitten in unserem schönen Grätzl, um genauer zu sein in der Kaiserstraße 39, befindet sich ein Forschungszentrum. Doch nicht irgendeines. Es handelt sich hierbei um einen Forschungs- und Entwicklungsstandort der Firma Otto Bock. Doch wer genau ist Otto Bock? Und was wollen sie hier erforschen? Begonnen hat alles im Jahr 1919. In diesem Jahr gründete der Orthopädiemechaniker Otto Bock in Berlin eine Firma, um Weltkriegsversehrte mit Prothesen und orthopädischen Hilfsmitteln zu versorgen. Seitdem hat sich viel gewandelt, nicht nur in der Firmengeschichte. Doch die Philosophie ist dieselbe geblieben: Der MenschRead More