Posted On 8. Oktober 2016 By In im7ten eingekocht With 1819 Views

im7ten eingekocht | Kulinarisches aus dem 7. Bezirk | Teil 1

FONDA ist eigentlich eine Agentur für Digitale Medien und Kommunikation, doch seit das Redaktionsteam von im7ten auf ein kost-bares Geheimnis der Kreativagentur gestoßen ist, denken wir beim Namen Fonda auch an perfekt geformtes Fondant oder schmackhaftes Fondue und finden, dass man „fantastique“ auch ultra-französisch „fondastique“ aussprechen könnte. Richtig!: Es geht um Genuss, um Mehrwert und um Kreativität.

Die 20-köpfige Fonda-Mannschaft leistet in der Neubaugasse 57 spannende Kreativarbeit – man tüftelt an Webauftritten, feilt an Designs und übernimmt das Fine-tuning für Brandings. Content Marketing, Social-Media-Auftritte, Digital Strategy, Portale, Plattformen, Online-Shops – das alles und noch viel mehr, können Kunden aus dem Ideen-Pool schöpfen. Die Konzeption und Gestaltung der Webauftritte des Österreichischen Parlaments und der Mobilitätsagentur der Stadt Wien stammen ebenso aus der Fonda-Feder wie der Facebook-Relaunch der Sacher-Hotels sowie diverse Projekte für namhafte Unternehmen aus dem Bankensektor. Lösungen, die – dem Motto „Besser einfach“ folgend – dezidiert als Kommunikationsprodukte FÜR Menschen entwickelt werden, ohne die Nutzer merken zu lassen, wie komplex die Maschine dahinter wirklich funktioniert. Als Konsument und Internet-User sind sie Fonda also bereits begegnet, Sie wussten es nur vielleicht nicht. Darf ich vorstellen?: Fonda.

im7ten im Gespräch mit Geschäftsführer Alexander Reiberger

Fonda_Alexander_ReibergerUm die Arbeit von Fonda zu erklären, nehmen wir an, der 7. Bezirk wäre ein Unternehmen. Wie ist dieses Unternehmen derzeit aufgestellt?
Spontan beantwortet, sehe ich das „Unternehmen Neubau“ als sehr dynamisches, junges Unternehmen, das gar nicht so sehr in die Unternehmenslandschaft der anderen Bezirke passt, sondern eine gewisse Sonderstellung einnimmt – vielleicht gemeinsam mit dem einen oder anderen Gebiet in anderen Bezirken. Aber auch in unserer täglichen Arbeit muss ich mich immer wieder an der Nase nehmen und mir sagen: „Ganz Wien ist nicht so wie der siebente Bezirk.“ Hier sind teilweise ganz andere Menschen als in anderen Bezirken, andere Geschäfte – es ist einfach etwas Besonderes. Der Siebente ist ein Unternehmen, das sich in den letzten Jahren sehr gut weiterentwickelt hat, das am richtigen Weg ist und eine recht breite Zielgruppe bedient. Obwohl es einen sehr spitzen Charakter hat, eine spitze Marke ist. Der 7. Bezirk ist – markentechnisch betrachtet – eine starke Marke, die in ganz Wien für etwas steht.

Welche Eigenschaften und Werte sind das?
Das Progressivere, Tolerantere. Das ein bisschen Alternative, das Dynamische, das Weltoffene, das Junge, aber zugleich auch das wirtschaftlich Orientierte und gastronomisch Starke. Es hat nicht nur den abgehobenen Bobo-Chic, sondern mit der Neubaugasse – der Straße der Spezialisten – auch kleines Handwerk, kleine Geschäfte, Individualität und stellt ein bisschen einen Kontrapunkt zur Mariahilfer Straße dar, wenngleich die zur Hälfte zum Siebenten gehört.

Ist der Bezirk als Arbeitsumfeld für eine Agentur inspirierend?
Auf jeden Fall. Man sieht hier rings um uns auch viele Agenturen. Es ist manchmal lustig, wenn Ausschreibungen sind, man auf die Straße geht und merkt, dass man mit den benachbarten Agenturen im Wettbewerb steht. Der Siebente ist für Arbeitnehmer auch ein Argument, um hier zu arbeiten – ich kenne Agenturen, die aus Kostengründen und weil es tolle technische Facilities gab, auf die Donauplatte gezogen sind, was sich oft als schwerer Fehler entpuppte – wenn die Mitarbeiter dort zu Mittag essen wollten, mussten sie in die Kantine gehen. Es bot einfach nicht das kreative Umfeld, das man hier im 7. hat.

Hat sich Fonda bewusst im 7. Bezirk angesiedelt?
Wir haben ein paar Bezirke ins Auge gefasst. Der Siebente war eine Präferenz.

Wie könnte der Siebente sein Potenzial voll ausschöpfen?
Ich glaube, dass er das Image und die Bekanntheit, die er bereits hat, durchaus noch stärken und vielleicht auch ein bisschen fine-tunen könnte. Man könnte die Marke auch mehr führen, weil die Gefahr besteht, dass sie ins Alternative, Bobo-hafte abdriftet. Das Thema „Creative Industries“, das hier im Bezirk sehr massiv stattfindet und das auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Wien ist, ließe sich noch stärker hervorheben. Die Marke könnte die bereits vorhandene Kombination aus Pragmatismus und Lifestyle sowie Toleranz noch mehr unterstreichen. Das kann man durch Aktivitäten wie die der Plattform im7ten.com und der Vernetzung, die Thomas Kreuz im Grätzl forciert, gut. Es passiert bereits, man könnte es stärken und dafür mehr Budget freigeben.

Wie würde Fonda den Siebenten medial aufstellen?
Wenn man die Marke stärken möchte, braucht es ein klares Bild und eventuell auch eine Person, die es repräsentiert. Bei Personen besteht aber auch immer die Gefahr, dass sie polarisieren – vielleicht also ein paar Gesichter, denn der 7. Bezirk ist auch sehr vielfältig – ein Testimonial für den Siebenten.
Das macht Bezirksvorsteher Thomas Blimlinger sehr gut. Er ist einerseits weltoffen und tolerant, aber andererseits auch sehr pragmatisch und versucht die verschiedenen Interessen abzuwägen und auszugleichen.
Wobei man durchaus noch mehr für den Fahrradverkehr im 7. Bezirk machen könnte, beispielsweise die Schaffung einer Möglichkeit, die Neubaugasse ab der Westbahnstraße mit dem Fahrrad gegen die Einbahn zu fahren.

Fonda hat seit 2008 eine Privatköchin – wie hat sich das ergeben?
Einerseits bestand das Bedürfnis, gemeinsam zu essen – wir schwärmen meistens in die umliegenden Lokale aus und dachten uns, es wäre nett, zumindest einmal in der Woche gemeinsam zu essen. Außerdem ist es ein nettes Dankeschön an die KollegInnen. Wir wussten, dass Barbara Weissbacher als Privatköchin arbeitet, haben den Service in Anspruch genommen und die Zusammenarbeit klappt seit Jahren sehr gut. Wir freuen uns immer auf Freitag, 13:30 Uhr. Ab Eins warte ich auf den Anruf von unten*: „Das Essen ist fertig.“ *[Anm. d. Red.: Das Fonda-Büroloft geht über zwei Etagen]

Leistbarer Luxus oder wertvolles Incentive?
Wertvolles Incentive! Gemeinsam Essen ist etwas Schönes und bringt auch das Team noch näher zusammen.

Barbaras Küche bietet Hausmannskost oder karibischen Einschlag, sie wechselt zwischen verschiedenen Richtungen und es gibt auch viele Salattiger hier…
In der Agenturlandschaft ist es, glaube ich, besonders verbreitet, dass die Leute beim Essen sehr picky sind. Es gibt sehr unterschiedliche Interessen. Barbara gleicht das sehr toll aus, sodass sowohl die, die gern einmal einen Schweinsbraten haben, als auch andere, die exotische, karibische Sachen schätzen, auf ihre Rechnung kommen. Und sie kümmert sich auch um die Vegetarier und vorhandene Lebensmittelunverträglichkeiten.

Die Lunches sind für Freitag angesetzt – Wochenabschluss. Lässt man die Woche Revue passieren und bespricht die kommende oder findet hier ausschließlich Genuss als Teamerlebnis statt?
Es ist kein Meeting (lacht). Es ergibt sich natürlich manchmal, dass man über Berufliches spricht. Meistens spricht man über Privates, was man am Wochenende machen wird, aktuelle politische Themen und erfreut sich am Essen.

FONDA – Interaktive Medien und Kommunikation GmbH

Neubaugasse 57/36, 1070 Wien
www.fonda.at

Fotocredit: Fonda

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... legt Wert auf treffende, bedeutungsschwere Worte. Hat dafür sogar eine Waagschale. Liebt das Kreative und Ungewöhnliche. Erzählt den im7ten-LeserInnen am liebsten UnternehmerInnengeschichten, die man beim Einkaufen im Grätzl sonst nicht so schnell erfährt.

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