Computertastatur

Posted On 5. Juni 2020 By In Allgemein, Kolumne With 213 Views

Schule am Neubau – Teil 3

So sauber wie noch nie

In meinem zweiten Blogbeitrag habe ich über den ersten Schultag in Zeiten von Corona geschrieben ( falls Sie ihn noch nicht gelesen haben können Sie das natürlich sofort nachholen: https://www.im7ten.com/schule-am-neubau-teil-2/ ), in diesem Teil der Serie „Schule am Neubau“ geht es um alkoholisierende Computerbildschirme und Technologien aus dem letzten Jahrhundert.

Toiletten auf Hochglanz

Bisher ließ die Hygiene auf dem WC eher zu wünschen übrig, dafür ist es jetzt umso sauberer. Jeden Tag, wenn die Schüler zu Hause sind, wird dort geputzt und auch während dem Unterricht übernehmen die drei Schulwarte diese Aufgabe. Dabei werden sämtliche Türgriffe desinfiziert und die Seifenspender nachgefüllt. Ich bin der Meinung, dass diese Maßnahmen vollkommen begründet sind, doch dafür wird bei anderen Sachen „dezent“ übertrieben. So werden zum Beispiel auch die Böden auf den Gängen einer permanenten Reinigung unterzogen.

Dauerhafte Rutschgefahr

Nicht nur die Toiletten werden ständig gesäubert, sondern auch die Böden auf den Schulfluren. In der derzeitigen Situation gibt es für die Schüler zwar nicht viele Gründe, die Klasse zu verlassen, doch wenn man dann doch raus muss, wenn man zum Beispiel aufs Klo muss, besteht dauerhaft Rutschgefahr.  Ich selbst musste auch schon schmerzhaft erleben, dass damit nicht zu spaßen ist.

Unabkömmliche Technologien

Obwohl es in jedem Klassenraum meiner Schule einen Beamer gibt, ziehen manche, etwas konservative Lehrer trotzdem sogenannte Overheadprojektoren vor, welche übrigens 1931 entwickelt wurden, anstatt sich mit der moderneren Technik vertraut zu machen. Das Klassenbuch, das an unserer Schule elektronisch eingetragen wird, bereitet auch neue Schwierigkeiten, da jetzt der Computer nach dem Benutzen vollkommen mit Desinfektionsmittel gereinigt werden muss. Da bekommen die Geräte dann öfters einmal eine Fahne.

Für die Schüler sind natürlich auch Geräte vorgesehen, welche sich in einem mehrere tausend Euro teurem Metallwagen befinden, in dem die Laptops aufbewahrt werden. Diese konnten aufgrund der in der letzten Woche stattfindenden Matura von den Schülern der Unterstufe nicht benutzt werden, so musste man bei Bedarf auf seinem eigenen Gerät arbeiten. Da natürlich nicht jeder den Luxus eines eigenen Laptops hat, ist das für viele Schüler sehr unpraktisch.

Ich hoffe ich habe auch in diesem Beitrag Ihr Interesse für den Schulalltag in Zeiten von Corona wecken können. Im nächsten Teil dieser Serie können Sie etwas über verbotenen Gesang und die Maskenpflicht in der Schule lesen.

Text & Foto: Adam Kreuz, 4. Klasse

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