Das Künstlertagebuch von Franz Blaas.

Posted On 16. Mai 2016 By In Anno dazumal With 944 Views

KW 20 – Tagebuch Franz Blaas

Die Westbahnstraße aus der Froschperspektive.

Und das Weltgeschehen.

Ein Franz Blaas Tagebuch – Format


22. Mai 2013: Richard Wagners 200. Geburtstag, Ausstellung angeschaut.

21. Mai 2013: Tornado, Oklahomaer City Gegend, 30 (?) Tote.

20. Mai 2013: Leipzig

19. Mai 2013: –

18. Mai 2013: T.H. schrei den Kleinlastfahrer an weil er ihr vor der Einfahrt gegenüber im Weg stand – „Rollstuhlbreite muss immer frei sein!“ Leute sind zu Pfingsten weg –Parkplätze frei, an einem Samstag eine Seltenheit.
Hauptverdächtiger des Anschlags von Reyhanli gefasst. Ex-Diktator Videla, Argentinien, starb 87 jährig im Gefängnis -30.000 Tote bzw. Verschwundene – 5 Mill. sind in Syrien auf der Flucht.

17. Mai 2013: Die Arbeiter restaurieren die Wohnung auf der anderen Straßenseite gänzlich. Sitzen am Fensterstock und streichen und schauen, wie ich, auf die schönen Frauen. Mauersegler lautest aufgeregt.
David Beckham hört auf, mit 35. Google Glass kommt, oder kommt nicht groß heraus? 50 Mrd. Apps bei Apple geladen = 50 Mill. App-Downloads/Tag.

16. Mai 2013: Straßenfeger. Kambodscha: Dach einer Schuhfabrik eingestürzt: 6 Tote. Zyklon „ Mahasen“ fegte mit meterhohen Flutwellen über die Küste Bangladeshs. Weltraumteleskop Kepler, 4, kaputt.


Das Tagebuch Franz Blaas erzählt ein Jahr lang vom Geschehen auf der Westbahnstraße und das der großen, weiten Welt. Diese persönlichen Eindrücke des Jahres 2013 werden nun hier veröffentlicht. Wie es dazu kam, lest ihr hier: https://www.im7ten.com/franz-blaas-a-sign-for-the-city/

Texterklärung zum Tagebuch: Wien – Schriftfarbe grau, Weltgeschehen – Schriftfarbe lila

 

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miriam.tsekas@gmx.net'

Die Germanistikstudentin liebt die Natur sowie die Kultur gleichermaßen. Ihr Bestreben, in der Kultur schöpferisch Fuß zu fassen und für eine breite Allgemeinheit tätig zu werden, hat sie in der Recherche am Volkstheater bereits verwirklicht. Was die Natur anbelangt, geht ihr aber weiterhin nichts über einen regennassen Sommertag oder schneebedeckte Berge. Derart minimalistisch und existenziell kann das Schreiben also sein und wer sich davon selbst ein besseres Bild machen möchte, liest am besten gleich auf www.im7ten.com nach ☺

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