Tagebuch Zeichnung Franz Blaas

Posted On 14. März 2016 By In Anno dazumal With 1179 Views

KW 11 – Westbahnstraße – Tagebuch Franz Blaas

Die Westbahnstraße aus der Froschperspektive.

Und das Weltgeschehen.

Ein Tagebuch – Format.


20. März 2013: 1. Frühlingstag, viele Menschen auf der Straße, 1. Tische stehen auf der Nordseite heraußen.
Eine Ratte soll in Fukushima den Stromausfall ausgelöst haben? Obama in Israel, Zypern weiß nicht weiter, Russland soll zahlen?

19. März 2013: Schatten sind 20m lang, grelle Abendsonne.
Mugabe auch in Rom! Papst wir inauguriert, insiginiert. Zum 10. Jahrestag des Irakkrieges Bombenanschläge in Bagdad, mehr als 60 Tote.

18. März 2013: Das Eisgeschäft Pellegrini hat wieder die Saison eröffnet.
Stromausfall in Fukushima, TEPLO beruhigt, Zyprioten auf der Straße. EU-Tabubruch, auch das Geld der Banken von den kleinen Sparern zu holen.

17. März 2013: SO, 17. Wind weht Zeitungsseiten irrlichternd durch die Westbahnstraße. Leute halten sich Hüte und Hütchen ab der Straßenbahnhaltestelle.

Papst Franziskus geht unter die Menschen. Zyprioten können kein Geld mehr abheben – EU gibt Geld, aber jedem Einleger werden 10 % abgezapft (neuer Raubtierkapitalismus)

16. März 2013: Verfugnisse des Verfassungsrechts in Ungarn von Orban aufgehoben, EU –Proteste. Le Kegiang wurde vom Volkskongress zum neuen Premierminister gewählt.

15. März 2013: Sturm, eiskalter Wind bläst und die Leute plagen sich an der Haltestelle damit ab.
Unpassierbare Straßen in Lugano nach heftigem Schneesturm, Waffenembargo der EU gegen Syrien
wird aufgelöst.

14. März 2013: Schulterzucken, Achselheben, im Schnee liegt ein gelbes Fahrrad dessen Vorderreifen eingeknickt wurde, Folge eines Unfalls, wo, wann?
Winter in Westeuropa, Frankfurt Flughafen gesperrt.


Franz Blaas verfolgte ein Jahr lang das Geschehen auf der Westbahnstraße und das der großen, weiten Welt. Seine Eindrücke des Jahres 2013 werden nun hier veröffentlicht. Wie es dazu kam, lest ihr hier: https://www.im7ten.com/franz-blaas-a-sign-for-the-city/

Texterklärung zum Tagebuch: Wien – Schriftfarbe grau, Weltgeschehen – Schriftfarbe lila

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miriam.tsekas@gmx.net'

Die Germanistikstudentin liebt die Natur sowie die Kultur gleichermaßen. Ihr Bestreben, in der Kultur schöpferisch Fuß zu fassen und für eine breite Allgemeinheit tätig zu werden, hat sie in der Recherche am Volkstheater bereits verwirklicht. Was die Natur anbelangt, geht ihr aber weiterhin nichts über einen regennassen Sommertag oder schneebedeckte Berge. Derart minimalistisch und existenziell kann das Schreiben also sein und wer sich davon selbst ein besseres Bild machen möchte, liest am besten gleich auf www.im7ten.com nach ☺

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