Posted On 25. January 2016 By In History With 983 Views

KW 04 – Tagebuch Franz Blaas

Die Westbahnstraße aus der Froschperspektive.

Und das Weltgeschehen.

Ein Tagebuch – Format.


31. Jänner: Für ein winziges Loch zum Wasserrohr wurden 5 Parkplätze zum Halteverbot gemacht. Konnte mein Auto gerade noch umparken, bevor es abgeschleppt wurde.
EU-Außenministertreffen in Brüssel, Syrien + Mali sind Thema.

30. Jänner: Kirchencafe, beinahe täglich, um ca. 9. Der Mann mit der Schwester war lang im Krankenhaus,, die dünne Frau, die furchtbar gehustet hat, starb vor Weihnachten. Hundescheiße und Redbulldosen kommen am Straßenrand zum Vorschein – ein Ausbund an Scheußlichkeit so ein Wiener Jännertag.
Israel-Angriffe in Syrien? Militärzensurregeln.

29.Jänner: Regen, es wird den Schnee in der Straße schmelzen. Mir fällt sonst nie etwas auf, hinter die Kulissen kann ich nicht schauen. Die irreführenden Radwegpfeile fallen mir heute zum 1. Mal auf, die müssen aber schon lange sein.
Ausnahmezustand in Ägypten, schwarz vermummte sind wem zugehörig? Massaker in Aleppo, wer hat wen hingerichtet?

28. Jänner: Schneematsch, alles voll mit Salz. Bügelbrett bei G. von M., 3 Honig an G. nur ein paar Meter Bewegungsspielraum, mit G. G. im Journal, ums Eck.
Beatrix von Niederlanden hat abgedankt. „Bücherei“ von Tintenblut zerstört, Ariel Sharon regiert angeblich.

27.Jänner:
Brand in Disco in Brasilien, mehr als 200 Jugendliche tot.

26. Jänner:

25. Jänner: In Freinberg.

 


 

Franz Blaas verfolgte ein Jahr lang das Geschehen auf der Westbahnstraße und das der großen, weiten Welt. Seine Eindrücke des Jahres 2013 werden nun hier veröffentlicht. Wie es dazu kam, lest ihr hier: https://www.im7ten.com/franz-blaas-a-sign-for-the-city/

Texterklärung zum Tagebuch: Wien – Schriftfarbe grau, Weltgeschehen – Schriftfarbe lila

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miriam.tsekas@gmx.net'

Die Germanistikstudentin liebt die Natur sowie die Kultur gleichermaßen. Ihr Bestreben, in der Kultur schöpferisch Fuß zu fassen und für eine breite Allgemeinheit tätig zu werden, hat sie in der Recherche am Volkstheater bereits verwirklicht. Was die Natur anbelangt, geht ihr aber weiterhin nichts über einen regennassen Sommertag oder schneebedeckte Berge. Derart minimalistisch und existenziell kann das Schreiben also sein und wer sich davon selbst ein besseres Bild machen möchte, liest am besten gleich auf www.im7ten.com nach ☺

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