Wien Tag

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Vier Straßen und Plätze erinnern am Neubau an starke, mutige und einflussreiche Frauen. Dreieinhalb um genau zu sein. Ein Versuch über die Frage der Perspektive. Ceija-Stoika-Platz, Kenyongasse, Jenny-Steiner-Weg, Augustinplatz – so schnell sind sie aufgezählt, die Straße, die Gasse, das Wegerl und der Platz (alles im Singular) im 7. Bezirk, die nach Frauen benannt wurden. Ich wollte Ihnen ursprünglich einen Artikel mit einer Auswahl aus den Straßen mit weiblichen Namensgeberinnen am Neubau schreiben, aber dann stellte sich heraus, wie viele es insgesamt sind und der Plan musste dementsprechend adaptiert werden. BevorRead More
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Posted On November 18, 2016By Veronika FischerIn Gastronomie, Übers Grätzel

Urlaub in der Hood | Lean Luxury im Ruby Marie

„Baby, ich muss weg!“ – wem die Decke auf den Kopf fällt und die vier Wände zu klein sind, können wir von im7ten eine frohe Botschaft bringen: Wir haben ein famoses Reiseziel entdeckt. Ein Domizil für Ästhetik, Entspannung und leistbaren Luxus. Das RUBY MARIE. Als Wienerinnen und Wiener kennen Sie das Gebäude an der Ecke Mariahilfer Straße/Kaiserstraße: Die Geschichte des Stafa-Einkaufszentrums reicht 105 Jahre zurück. Der markante Rundbau wurde am 18. August 1911 anlässlich des 81. Geburtstags von Kaiser Franz Joseph als Mariahilfer Zentralpalast – erstes Wiener Warenmuster und Kollektiv-Kaufhaus eröffnet und galtRead More
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Posted On August 12, 2016By Daniel KlinglerIn Übers Grätzel

Zahlen bitte – Die Demografie des siebten Bezirks

Neubau gilt als Anziehungspunkt für junge Kreative, als moderat und offen. Manch einer spricht gar leicht belustigt von der Heimat der Bobos, der oberen Mittelschicht. Doch wer wohnt tatsächlich im siebten Bezirk? Im Jahr 2015 waren das immerhin 31 291 Menschen, das entspricht etwas weniger als zwei Prozent der Wiener Gesamtbevölkerung. Neubau passt mit einer Fläche von 160,8 ha ungefähr 258 mal in die österreichische Hauptstadt und ist somit nach Josefstadt und Mariahilf der kleinste Bezirk Wiens. Raum ist also ein knappes Gut und will sinnvoll genutzt werden. 72,7 ProzentRead More
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Posted On Juli 28, 2016By Veronika FischerIn Geheimtipp, Shops

Herzilein Papeterie – Völlkommenes Papieradies

Schreiben. Einpacken. Schenken. Wer bei Herzilein nach dem passenden Geschenk sucht, kann in Sachen Ästhetik unmöglich falsch liegen. Taschen und Schals, Blöcke, Alben, da und dort das perfekte, unaufdringliche Wohnaccessoire.Read More
vrei vr

Posted On Juli 7, 2016By Daniel KlinglerIn Gastronomie, Geheimtipp

Vrei – Virtual Reality mitten im Siebten

Bereits in der Antike waren die Menschen von der Vorstellung parallel existierender Realitäten fasziniert. So entwickelte beispielsweise der griechische Philosoph Petron von Himera ein Gedankenmodell, in dem exakt 183 Wahrnehmungsebenen gleichzeitig vorhanden sind. Warum er gerade von dieser Zahl ausging, ist rätselhaft und kann aufgrund lückenhafter Überlieferungen schwer nachempfunden werden. Was damals im elitären Grübelkämmerchen durchdacht wurde und dem Volke wohl doch eher unzugänglich war, ist im Jahr 2016 weit mehr als nur Fiktion. Virtual Reality, kurz VR, ist umsetzbar und hat ein enormes Potential. Wer die Technik von morgenRead More
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Posted On Juni 24, 2016By Daniel KlinglerIn Geheimtipp, Shops

Scooter in Motion – Die Vespa als Lebensstil

Guter Kaffee, schöne Frauen, Pizza, Pasta und das stilvolle Durchqueren enger, gepflasterter Gassen per polierter Vespa. Schubladendenken ist zwar zu verurteilen und trägt in keiner Weise zum menschlichen Fortschritt bei, solange es sich allerdings um positiv konnotierte Klischees handelt, kann man schon mal ein Auge zudrücken. Der klassische Italiener fährt nun mal Roller und da man eben nicht das ganze Jahr am Gardasee abhängen kann, holt man sich durch den Kauf einer der trendigen Zweiradmaschinen ein Stück Urlaub ins Wiener Becken. Denn bei der Vespa handelt es sich nicht nurRead More
Schule in der Burggasse
Ein Spaziergang durch den siebenten Bezirk kann durchaus auch eine Zeitreise sein. Es gibt viel zu entdecken. Widmen wir uns beispielsweise der Sage um das Haus „Zur güldenen Schlange“, die Geschichtsinteressierte in das Jahr 1683 zurückversetzt. Die Vorgeschichte Im Jahr 1682 stand fest, dass das 18 Jahre zuvor geschlossene Friedensabkommen zwischen Leopold I, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, und den Osmanen vor dem Ende stand. Ein 200.000 Mann starkes Heer brach im März 1683 unter der Führung von Großwesir Kara Mustapha von Edirne, früher Adrianopel, der westlichsten Großstadt der Türkei, in Richtung WienRead More
Buchausschnitt Westbahnstrasse

Posted On März 13, 2016By Daniel KlinglerIn Anno dazumal

Über die Westbahnstraße, den Zufall und die Ordnung

Manchmal scheint das Leben einen Plan zu haben und die Willkür des Zufälligen bringt Ordnung und Regelmäßigkeit hervor. Man muss kein Verfechter des deterministischen Weltbilds sein um in den Bann derartiger Phänomene gezogen zu werden. Am 14. Juli 1862 bekam ein aus Böhmen stammender Goldgraveur Nachwuchs. Sein Sohn sollte seinem Vorbild folgen und die Kunst der Verarbeitung des Edelmetalls erlernen. Das tat er auch, nur nicht im konventionellen Sinne. Im selben Jahr erhielt die Westbahnstraße ihren heutigen Namen, benannt wurde sie nach der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn, welche eine Verbindung zwischen dem heutigenRead More
Buchausschnitt Kaiserstrasse
Bei der Jobsuche wird dem Erwerbslosen schnell klar, dass Arbeitgeber Wert auf ein gewisses Set an Eigenschaften legen. Unabhängig von der hierarchischen Position des Angestellten sind Pünktlichkeit, Ehrgeiz und Teamfähigkeit Grundvoraussetzungen. Betrachtet man lediglich die oberen Sprossen der Karriereleiter, fällt auf, dass Verantwortung und Stressresistenz oftmals in Zusammenhang mit einer höheren Entlohnung stehen. Im Österreich des 18. Jahrhunderts stand klar fest, dass niemand höher klettern konnte und niemand stressresistenter und verantwortungsvoller sein durfte als der Kaiser. Aber wie bezahlt man jemanden, der bereits alles hat? Mit Ruhm und Ehre, mitRead More
Buchausschnitt Halbgasse
So manch einer vermag mit Zahlen nichts anzufangen, und doch, grundlegende Rechenfähigkeiten erleichtern das alltägliche Leben erheblich. Anhand der favorisierten Obstsorte des jeweiligen Mathematiklehrers wird der Jugend unter anderem erklärt, dass man Dinge teilen kann. Wenn man Besitzer eines halben Apfels ist, benötigt man eine weitere Apfelhälfte um einen ganzen Apfel zu erhalten. Manchmal gibt es allerdings auch Sonderfälle, und ein Halb ist bereits ein Ganzes. Eine dieser Ausnahmen ist die Halbgasse im siebten Bezirk. Wenn man durch die Gasse schlendert, hat man zumindest nicht das Gefühl, dass etwas fehlt.Read More