Architektur Category

Café Leopold
Am 15. Juni öffnet das Café Leopold nach mehrmonatiger Pause wieder seine Tore, allerdings für ein etwas anderes Zielpublikum. Im April unterzeichnete das Museum einen Zehnjahresvertrag mit den Gyoza Brothers, einem bekannten Wiener Gastronomiekollektiv und schlug damit einen eindeutigen Weg ein. Statt durchtanzter Nächte erwartet die zukünftigen Besucher nun eine Mischung aus kulinarischen Klassikern und asiatischen Delikatessen aus der Fusion-Küche. Nach der Camera hat Neubau also auch das Leopold verloren, zumindest so, wie man es kannte und zu schätzen wusste. Aber Kopf hoch, Abschied und Begrüßung gehen Hand in Hand,Read More
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Der Siebente hat viele Gesichter – er zeigt sie in seinen BewohnerInnen, seinen Straßenzügen und seiner Geschäftsvielfalt. Er präsentiert sie aber auch in der Literatur, wo St. Ulrich, Neubau und Altlerchenfeld, Laimgrube und Schottenfeld, der Spittelberg und Teile von Mariahilf zum Schauplatz interessanter Erzählungen, historischer Momente und spannender Krimiszenen werden. Read More

Posted On Juni 30, 2015By Miriam TsekasIn Architektur

In der Hermanngasse 17 liegt Rauch in der Luft.

Ein Londoner Detektiv wandelt im 7ten auf rauchenden Spuren. Es war im Jahre 1922, der Erste Weltkrieg  war vorbei, und der in Mariahilf angesiedelte, auf Rauchrequisiten spezialisierte Wiener Drechslermeister Adolf Lichtblau suchte eine neue Bleibe. Und diese fand er in einem zierlichen Haus der frühen Biedermeierzeit in der Hermanngasse 17. Ein faszinierendes Ensemble mit Garten und  Springbrunnen in einem florierenden Handwerksbezirk. Neben Kürschnern und Seidenfabrikanten war dieses Grätzel auch kulturell höchst ansprechend, da sich aufgrund der Filmindustrie ein Zentrum von Filmproduktionsstätten, Filmschaffenden und Cafés rund um die Neubaugasse etabliert hatte.Read More

Posted On April 17, 2015By Miriam TsekasIn Architektur

Ein Abendspaziergang mit Architektur.

Neun Architekten zeigen mir sieben Gebäude. Eine architektonische Reise durch den 7ten beginnt. Johann Nepumuk Adametz Ich starte in der Bernardgasse. Dort hat einst, im Jahre 1854, Johann Nepumuk Adametz das Wohnhaus Nummer 2 neu adaptiert. Erbaut wurde es bereits 1817. In dieser Zeit nahm die Bevölkerung in Wien beträchtlich zu, was auch an der Bauweise und den vielen Adaptierungen sichtbar ist. Viele Häuser, ähnlich diesem, wurden aufgestockt um Wohnraum zu schaffen. Gustav Orglmeister und Franz Kupka Ich biege um die Ecke und stehe vor dem Eingang der Neustiftgasse 74-76. DiesesRead More